Pressemappe Longevity Index
Alle zentralen Zahlen, Zitate, Grafiken und Kontakte zum Österreich Longevity Index 2026 — für Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten.
Kernbotschaft
„Österreich hat eine Lebenserwartung von 81,6 Jahren — aber 24 davon werden mit gesundheitlichen Einschränkungen verbracht. Fast ein Drittel des Lebens."
Der Österreich Longevity Index 2026 ist der erste datenbasierte Longevity-Bericht für die österreichische Bevölkerung. Er aggregiert 58 Indikatoren aus sechs Primärquellen (Statistik Austria, Eurostat, WHO, OECD, GBD, GÖG) in acht Dimensionen und vergleicht Österreich mit 29 weiteren europäischen Ländern.
Die wichtigsten Zahlen
Auf einen Blick
Fünf Kernbefunde
Was der Index zeigt
Befund 01
Die Morbiditäts-Lücke von 24 Jahren
Österreich hat eine Lebenserwartung von 81,6 Jahren. Nur 57,5 davon verlaufen in guter Gesundheit. 24,1 Jahre — fast ein Drittel eines österreichischen Lebens — werden mit gesundheitlichen Einschränkungen verbracht. Das sind 7,2 Jahre mehr als im EU-Schnitt. Rang 22 von 30 in Europa.
Befund 02
Lifestyle als größter Hebel — politisch ungenutzt
Nur 36 % erfüllen die vollständigen WHO-Bewegungsempfehlungen. 57 % sind Vitamin-D-insuffizient. Nur 22 % essen täglich fünf Portionen Obst und Gemüse. Bewegung und Ernährung ranken beide außerhalb der europäischen Top 20 — obwohl Österreich bei Bildung, BIP und Gesundheitsausgaben zur europäischen Spitze gehört.
Befund 03
Kardiovaskuläre Stärke — eine echte Erfolgsgeschichte
Bei der altersstandardisierten HKE-Mortalität (183 pro 100.000) belegt Österreich Rang 7 in Europa. Das Gesundheitssystem behandelt akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen messbar gut — 40,2 % aller Todesfälle bleiben dennoch kardiovaskulär bedingt.
Befund 04
Versorgungs-Paradox: Was niemand sieht
48 % der Hypertoniker wissen nicht, dass sie betroffen sind. Rund 75 % der Schlafapnoe-Fälle sind undiagnostiziert. Typ-2-Diabetes: zusätzliche 2,4 Prozentpunkte unentdeckt. Das Gesundheitssystem verpasst systematisch die frühen Phasen chronischer Erkrankungen — genau dort, wo Prävention am wirksamsten wäre.
Befund 05
Die Bundesländer-Schere
Zwischen Vorarlberg (höchste Lebenserwartung ~82,5 Jahre) und Burgenland (niedrigste Lebenserwartung, höchste Diabetes-Prävalenz) liegen etwa 2,8 Lebensjahre. Kärnten weist die höchste Suizidrate Österreichs auf (~15/100.000). Gleiches Gesundheitssystem — systematisch unterschiedliche Gesundheitsergebnisse.
Zitate zur freien Verwendung
O-Töne
Zitat zur Veröffentlichung
„Österreich leistet sich eine Morbiditäts-Lücke von 24 Jahren — das entspricht fast einem Drittel jedes Lebens. Das Gesundheitssystem behandelt akute Krankheit gut, aber Prävention ist strukturell unterversorgt. Der Longevity Index soll diese Lücke sichtbar und politisch adressierbar machen."
Zitat zur Methodik
„Alle 58 Indikatoren stammen aus öffentlichen Primärquellen — Statistik Austria, Eurostat, WHO, OECD, GBD. Jeder Rechenschritt ist offengelegt, alle Rohdaten stehen unter CC BY 4.0 zur Verfügung. Wir haben keinen Vorzugszugang zu Daten und erfinden keine Zahlen. Wir ordnen ein, was ohnehin öffentlich ist."
Pressekontakt
Interviews & Rückfragen
Downloads & Material
Für die Redaktion
Zitationsempfehlung: Amrita Vitality (2026). Österreich Longevity Index 2026. Wien: Amrita Vitality. longevity-index.at
FAQ
Häufige Fragen aus Redaktionen
+Ist der Longevity Index wissenschaftlich peer-reviewed?
+Wer hat den Index finanziert?
+Warum ein kommerzielles Unternehmen als Herausgeber?
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+Wie oft wird der Index aktualisiert?
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